Jeder Sieg ist wichtig, einer im Derby ganz besonders schön. Am Samstagabend gewannen die SBB Baskets mit 86:56 (43:25)  bei den Aschersleben Tigers in einem vorm Tip-Off absoluten Spitzenspiel von zwei Teams mit dem Potenzial, die Top 4 der Play-Offs im April/Mai 2021 in der 1. Regionalliga Nord zu erreichen. Vor rund 200 Tigers-Zuschauern im Ballhaus waren Bill Borekambi mit 20 Punkten für die SBB Baskets und Lukas Kazlauskas mit 17 Punkten für Aschersleben die Topscorer im Sachsen-Anhalt Derby.

Unser Headcoach Eiko Potthast schickte Philipp Lieser, Max Rockmann, Bill Borekambi, Anthony Canty und Jordan Talbert als Starting Five auf die heiße Derby-Platte. Center Oliver Clay hatte erst am Freitag wieder trainiert und war zunächst auf der Bank. Nach 0:2 und 2:5-Rückstand liefen die SBB Baskets auf Derby-Temperatur. Und wie. Max Rockmann Dreier zum 5:5 (2.), Jordan Talbert erhöhte auf 10:5 und 13:7. Steffen Haufs tanzte beim 18:10 die Tigers-Verteidigung wie Slalomstangen aus. Zwei Dreier netzten Max Rockmann und Jordan Talbert zum 21:10 und 24:11 (8.) ein. Die Wolmirstedter Jungs dominierten bis auf die 76 Sekunden zum Anfang auf der Platte, waren klar der Chef im Derby. Nach den ersten zehn Minuten stand eine 28:18-Führung der SBB Baskets auf der Anzeigetafel.

Im 2.Viertel war Bill Borekambi on fire als Scorer für die Baskets. Fünf Punkte zum 33:20 (14.) gingen auf sein Konto. Oliver Clay und Bill Borekambi sowie Max Rockmann mit Freiwürfen legten zum 39:20 (17.) nach. Was für ein starker 11:0-Run des Teams von Headcoach Eiko Potthast. Mit 43:25 ging es in die Halbzeitpause. Herausragend bei den SBB Baskets: 7 von 13 Dreiern verwandelt, Quote 54 Prozent. So spielt und trifft ein Aufstiegsfavorit. Eine beein-druckende Leistung. Es war leise im “Tigerkäfig”.

Aus den Kabinen zurück auf der Platte hofften die Aschersleber auf eine Aufholjagd. Nach fünf Minuten im dritten Viertel waren aber die SBB Baskets weiter souverän mit 54:33 vorn. Steffen Haufs traf zum 58:39 (28.). Für die Tigers netzte Sebastian Harke einen Dreier zum 45:60 ein. Der Zwischenstand nach 30 Spielminuten: 62:47 für die SBB Baskets. Bei den Freiwürfen waren nach drei Vierteln 10 von 12 (Quote 84 Prozent) im Korb. Selbstbewusst und konsequent. Die Baskets kauften den Tigers den Schneid ab.

Die Spielkontrolle auch im letzten Viertel hatten die Wolmirstedter Jungs, es kam nie der Eindruck auf, dass im mehr als einseitigen Derby noch was anbrennen könnte. Der Vorsprung schon bei 30 Punkten (79:49). Steffen Haufs zum 82:51 und noch 90 Sekunden auf der Spieluhr. Am hieß mit 86:56 der DERBYSIEGER SBB Baskets.